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Therapeutisches Figurenspiel ist...

eine Kunsttherapiemethode Fachrichtung Drama– und Sprachtherapie.
Sie ermöglicht eine heilvolle und ganzheitliche BeWEGung von innen nach aussen. Sie ist eine Hilfe, um Veränderungen spielerisch anzugehen und belastende Lebenssituationen mit kreativen Mitteln auszudrücken und zu verarbeiten.
Eine Therapieform für Erwachsene siehe unten
Eine Therapieform für Kinder und Jugendliche
Ziel der Therapie ist...

Kinder darin zu unterstützen, Krisensituationen positiv zu bewältigen. Kinder brauchen kindgerechte Ausdrucksmöglichkeiten. Es fällt dem Kind leichter, sich mit Hilfe von Figuren auszudrücken, als über sich selbst zu sprechen. Im Rollenspiel kann das Kind seine Probleme, die momentane Lebenssituation oder eine diagnostizierte Krankheit darstellen, durchspielen und durchleben. Die entstandenen Bilder ersetzen die Worte, die für Kinder (besonders bei emotionalen Belastungen) oft schwer zu formulieren sind. Eine innere Auseinandersetzung findet statt, der psychische Prozess und die Weiterentwicklung werden unterstützt und Lösungen gefunden.

Dies ermöglicht den Abbau von Spannungen. In der spielerischen Auseinandersetzung bekommen elementare Gefühle wie Freude, Wut, Angst, Trauer oder Hilflosigkeit die notwendige Aufmerksamkeit. Das Kind spielt seine Geschichte oft mehrmals durch, probiert aus und findet dadurch mögliche Verhaltensweisen und Lösungswege. Das Kind spürt - ob bewusst oder unbewusst - was es für seine Entwicklung braucht.

Durch aufmerksames Beobachten und gezielte Interventionen während des Spiels unterstütze ich das Kind. Ich schlüpfe auch in die Rolle der Figuren, welche mir das Kind zuweist.
Ich arbeite und begleite Ihr Kind in einem liebevollen und geschützten Rahmen.
Figurenspieltherapie hilft...

operative Eingriffe kindgerecht anzugehen:
Operative Eingriffe und deren Folgen sind für ein Kind oftmals schwer zu verstehen.
Ich kann Ihrem Kind mit Hilfe der Figuren die Abläufe spielerisch erklären. Dabei erkenne ich, wo Ihr Kind Angst hat oder blockiert ist und wo es mutig und aktiv mithelfen kann. So geht Ihr Kind entspannter und selbstbewusster zum Eingriff, da es auf einfache Weise versteht, was mit seinem Körper gemacht wird. Diffuse Ängste oder psychosomatische Symptome nach einer Operation werden mit dieser kindgerechten Bearbeitung aufgelöst.

Kinder mit einer lebensbedrohlichen Krankheit:
Die Trauer kann eine ureigene, schöpferische Gestalt, Form oder Geschichte annehmen. Kinder denken in Bildern und sind auf Bilder angewiesen, aus denen sie Trost und Zuversicht schöpfen.
Innere Bilder können mit Hilfe von Figuren und deren Handlungen im Spiel sichtbar werden. Diese Ausdrucksform ermöglicht heilvolle Erfahrungen für Körper, Geist und Seele.
Mit der nachgespielten oder erfundenen Geschichte kann das Kind seinen Weg selbst gestalten und hilfreiche Begleiter in sein Spiel aufnehmen. Es ist tröstlich zu erleben, wie kreativ kranke Kinder jene Menschen oder Tierfiguren wählen, die ihnen einen gestärkten Weg durch die Krankheit ermöglichen.
Solche Erfahrungen fördern das innere Wachstum, das Vertrauen und die Akzeptanz, sich mit eigenen körperlichen Veränderungen auseinanderzusetzen. Das Kind erweitert seine alltägliche Erfahrungswelt und erlebt somit seine Kräfte. Das Figurenspiel dient auch als Kommunikationshilfe zwischen Kind, Eltern und Geschwistern, wenn das Sprechen erschwert oder kaum mehr möglich ist.
Das ritualisierte Figurenspiel und die therapeutische Arbeit unterstützen die ganze Familie beim Genesungs- oder Abschiedsprozess und ermöglichen intensive und wertvolle Lebenserfahrungen, die in Form von Geschichten erhalten bleiben. Dies sind Geschenke von unschätzbarem Wert.
Siehe Fachbeitrag

Therapiestunden bei Ihnen zu Hause sind möglich.
Reisespesen und Reisezeit werden separat verrechnet.

Geschwisterkinder von kranken Kindern:
Die Geschwisterkinder finden mit Figuren kreativ ihre Position in der Familie.
Geschwisterkinder nehmen sich tendenziell stark zurück, da das kranke Kind im Mittelpunkt steht. Dabei kann eine emotionale Isolation entstehen, welche sich vielleicht erst zu einem späteren Zeitpunkt in Problemen manifestiert. Für Kinder genügen die Gespräche und Erklärungen der Erwachsenen oft nicht, um sie in den Betreuungsprozess des kranken Geschwisters zu integrieren. Das therapeutische Figurenspiel bietet ihnen die Chance, in einem Spiel die veränderte Situation nachzufühlen und nachzuempfinden. So kann ihnen ein konstruktiver Umgang mit der familiären Situation gelingen. Die emotionale Auseinandersetzung im Spiel ermöglicht dem Geschwisterkind, sich selbst den nötigen Raum zu nehmen.
Für die Geschwisterkinder ist es wichtig, dass sie ihren Platz und ihre Rolle innerhalb der Familie auch in der schwierigen Situation finden können. Dabei bietet das therapeutische Figurenspiel hilfreiche und positive Unterstützung.

Verarbeitung von belastenden oder traumatischen Erlebnissen:
Trauerverarbeitung, Trennungs- und Scheidungssituationen, Gewalterlebnisse, körperliche oder psychische Erkrankung eines Elternteils...

bei Entwicklungs- und Verhaltensstörungen:
Schlafstörungen, Ablösungsschwierigkeiten, Depressionen, psychosomatische Reaktionen...

bei Schwierigkeiten im Sozialverhalten:
aggressives, stark dominierendes oder schüchternes Verhalten, Aufmerksamkeitsbedürfnisse, Angstzustände, Eifersucht...
Figurenspieltherapie hilft Eltern oder Bezugspersonen von erkrankten Kindern...
  • das Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein zu stärken
  • im Ablösungs- und Trennungsprozess
  • bei Halt gebender Sinnentwicklung
  • bei der Trauerverarbeitung
  • bei Traumata
  • bei Depressionen
Eine Therapieform für Erwachsene...

Die Figurenspieltherapie verschafft Ausdrucksmöglichkeiten,
um Veränderungs- und Krisensituationen positiv zu bewältigen. Figuren und Symbole ermöglichen uns auf spielerische Weise Gedanken, Gefühle und Empfindungen darzustellen, anstatt über sie zu reden. Dieser kunstvolle und kreative Ausdruck bedient sich der Bildbotschaft und ersetzt die Worte, die oft schwer zu formulieren sind. Bilder ermöglichen einen direkten Zugang zu unseren gespeicherten Erfahrungen. Unbewusstes wird auf einfache Weise bewusst. Ressourcen werden erkannt und hilfreich eingesetzt.
Im Spiel sind wir entspannt und unser Kopf ist offen für neue Sichtweisen und Bewertungen. Dies wirkt sich nachhaltig und positiv auf den Lösungsweg aus.
Durch aufmerksames Beobachten und gezielte Interventionen während des Spiels unterstütze ich Sie als Therapeutin in Ihrem Prozess. Ich schlüpfe in die Rolle der Figuren, welche Sie mir zuweisen, damit Sie eine andere Perspektive einnehmen können. Ich arbeite und begleite Sie in einem liebevollen und geschützten Rahmen.

In der Therapiearbeit integriert sind…

Gespräche:
Gespräche und Reflektion über den Therapieverlauf wirken sich positiv aus und stärken das gegenseitige Verständnis und Vertrauen.

Elterngespräche bei Kindern:
Eltern werden in die Therapie einbezogen und können den Therapieverlauf aktiv miterleben. Gespräche und Rückmeldungen über den Therapieverlauf stärken das gegenseitige Verständnis und wirken sich positiv auf den Verlauf aus. Ein erstes Elterngespräch findet in der Regel nach sechs Therapiestunden statt.

Märchen:
Märchen haben eine klare und symbolkräftige Aussage. Sie enthalten Botschaften und Lösungsansätze. Da sie die Gefühle direkt ansprechen, stärken sie zudem die innere Bilderwelt. Ich wähle mögliche Märchen mit Sorgfalt und fachlicher Kompetenz aus.

Figuren und Requisiten:
Es besteht auch die Möglichkeit, Figuren nach eigener Vorstellung zu modellieren. Figuren geben dem inneren Erleben eine Gestalt und unterstützen den Prozess. Eine einfache Modelliertechnik ermöglicht es, Spielfiguren nach eigener Vorstellung herzustellen. Ich unterstütze Sie sehr gerne dabei.

Kosten:
Kosten: CHF 132.- pro Therapiestunde von 60 Minuten. Inbegriffen im Preis sind allfällige Materialkosten und 30 Minuten Vor- und Nachbereitungszeit der Therapeutin.
Ich bin Krankenkassen anerkannt.
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